Aushangpflicht: Aushangpflichtige Gesetze für Arbeitgeber 2026
Aushangpflicht: Diese Gesetze müssen Arbeitgeber 2026 im Betrieb aushängen
Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet, wichtige Arbeitsgesetze und Verordnungen im Betrieb auszuhängen. So können sich Arbeitnehmer einfach und unkompliziert über ihre Rechte und Pflichten informieren. Dabei ist entscheidend: Die ausgehängten Texte müssen immer aktuell sein.
Welche Gesetze müssen ausgehängt werden?
Folgende Gesetze und Verordnungen gehören zu den wichtigsten aushangpflichtigen Texten im Betrieb:
- Arbeitszeitgesetz (ArbZG) – regelt maximale Arbeitszeiten und Ruhezeiten
- Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG) – schützt vor Diskriminierung
- Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) – regelt Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz
- Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) – legt Standards für Arbeitsplätze fest
Darüber hinaus können je nach Branche und Betriebsgröße weitere Gesetze Aushangpflicht auslösen, etwa das Entgeltfortzahlungsgesetz oder das Mindestlohngesetz.
Praktische Auswirkungen
Arbeitgeber sollten ihre Aushänge regelmäßig überprüfen und bei Gesetzesänderungen aktualisieren. Wer Aushangpflichten verletzt oder veraltete Texte auslegt, riskiert Verwarnungsgelder. Beschäftigte haben das Recht, auf aktuelle Rechtsauskünfte zuzugreifen – ohne aufwendige Recherche.
Gültig ab: 2026