Frauenquote: Frauenanteil in Aufsichtsräten, Vorständen und Führungspositionen 2026
Frauenquote stagniert: Fortschritt in Führungspositionen stoppt 2026
Zum Jahreswechsel 2025/2026 zeigt sich ein besorgniserregendes Bild: Der Frauenanteil in Vorständen und Aufsichtsräten stagniert auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Der positive Aufwärtstrend der vergangenen Jahre ist damit gestoppt – aktuelle Analysen dokumentieren diese Stagnation.
Was sich nicht ändert
Während die gesetzlichen Regelungen zur Frauenquote in Aufsichtsräten und Vorständen bereits seit 2015 beziehungsweise 2021 gelten, zeigen die aktuellen Zahlen, dass die Unternehmen bei der Besetzung von Führungspositionen mit Frauen nicht weiter voranschreiten. Die Quote bewegt sich auf der Stelle.
Praktische Auswirkungen
Für Arbeitnehmerinnen: Die Stagnation bedeutet, dass sich die Aufstiegschancen für Frauen in Managementebenen nicht verbessern. Die unterrepräsentanz in Entscheidungspositionen bleibt bestehen.
Für Unternehmen: Trotz bestehender gesetzlicher Vorgaben zur Frauenquote zeigen Unternehmen keine Fortschritte. Dies könnte Druck für strengere Regulierungen in Zukunft aufbauen.
Für die Gesellschaft: Die fehlende Diversität in Führungsetagen bedeutet, dass Frauen bei strategischen Entscheidungen weiterhin unterrepräsentiert sind.
Gültig ab: Jahreswechsel 2025/2026