AI SUMMARY: Das Wichtigste in Kürze: Der Zeitlohn ist die am häufigsten genutzte Lohnform in Deutschland, bei der Angestellte einen festen Betrag für eine bestimmte Arbeitszeit erhalten. Die bekannteste Form ist der Stundenlohn. Der Zeitlohn kann aber auch auf Basis von Tagen, Wochen, Monaten oder Schichten berechnet werden. Zeitlohn bietet geringeren Leistungsdruck, ein kalkulierbares Einkommen und erfordert […]

Zeitlohn

Das Wichtigste in Kürze:

Inhalt

  1. Was ist der Zeitlohn?
  2. Vor- & Nachteile des Zeitlohns

Was ist der Zeitlohn?

Der Zeitlohn ist die am häufigsten genutzte Lohnform in Deutschland. Dabei erhalten die Angestellten einen festen Betrag für eine bestimmte vereinbarte Arbeitszeit, unabhängig von der tatsächlich erbrachten Leistung.

Diese Lohnart wird vor allem in Unternehmen eingesetzt, in denen es schwerfällt, die Arbeitsleistung ganz genau zu bemessen oder in Branchen, in denen es zu gefährlichen Situationen kommen kann. In solchen Fällen soll vermieden werden, dass durch leistungsabhängige Vergütungen ein Anreiz entsteht, schneller zu arbeiten und dabei möglicherweise Sicherheitsvorkehrungen zu vernachlässigen.

Die bekannteste Form des Zeitlohns ist der Stundenlohn, bei dem die Arbeitsstunde als zeitliche Bemessungsgrundlage dient. Zeitlohn kann jedoch auch auf Basis von Tagen, Wochen, Monaten oder Schichten berechnet werden. Neben dem Stundenlohn sind auch das Monatsgehalt oder der Monatslohn weit verbreitet, bei denen die Anzahl der Arbeitstage im Monat in die Bezahlung einfließt.

Eine weitere Variante ist das Jahresgehalt: Hierbei wird ein fester Jahresbetrag in regelmäßige monatliche Zahlungen aufgeteilt, wodurch alle vertraglichen Pflichten des Arbeitnehmers oder der Arbeitnehmerin abgedeckt sind.

Das Gegenteil des Zeitlohns wären leistungsabhängige Lohnformen, also beispielsweise der Akkord– oder der Prämienlohn.

Vor- & Nachteile des Zeitlohns

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Vorteile

Nachteile