Angst vor KI-Jobverlust gefährdet demokratisches Vertrauen
Eine europäische Studie zeigt einen besorgniserregenden Zusammenhang: Je stärker Menschen fürchten, dass Künstliche Intelligenz Arbeitsplätze kostet, desto weniger vertrauen sie der Demokratie. Das ist das Ergebnis einer Befragung von über 37.000 Personen aus 38 europäischen Ländern.
Was die Studie zeigt
Die Untersuchung belegt einen direkten Zusammenhang zwischen Jobangst und demokratischer Unzufriedenheit. Beschäftigte, die pessimistisch sind, dass KI ihre Arbeitsplätze gefährdet, äußern gleichzeitig stärkere Zweifel am Funktionieren demokratischer Institutionen und Prozesse. Diese Skepsis gegenüber KI wirkt sich also unmittelbar auf das gesellschaftliche Vertrauen aus.
Praktische Auswirkungen
Das Ergebnis hat Konsequenzen für Betriebe und Politik: Unternehmen sollten transparenter über KI-Einsätze kommunizieren und Mitarbeiter in Veränderungsprozesse einbeziehen. Die Politik wiederum ist gefordert, begleitende Maßnahmen wie Umschulungen und Weiterbildungsprogramme auszubauen, um Vertrauen zu bewahren.
Gültig ab: Studie laufend (Veröffentlichung 2024)